image00001Manfred Leifhelm und sein Balu vom Beverland starteten ihre Reise am Freitag, den 29.10.. Nach 26 Stunden auf der Straße sind sie dann endlich Samstag in Lerma, Spanien, angekommen, wo zum ersten Mal zeitgleich zwei Weltmeisterschaften (Universal und IGP) ausgetragen wurden.

Sonntags gab es dann die Tierarztkontrolle und danach ging es mit der gesamten Universal-Mannschaft ins Fährtengelände, um eine Trainingsfährte zu legen. Das ganze natürlich bei bestem spanischen Wetter (Regen und starke Windböen). Positiv hervorzuheben an dieser Stelle ist, dass circa 10.000 Hektar Fährtengelände zur freien Verfügung standen. Die Felder für die Meisterschaften waren abgesperrt. Alle anderen Felder standen den Teilnehmern zum Training zur Verfügung. Somit konnte man einfach los fahren und da anhalten und fährten, wo es einem gefiel.

Am Montag war dann das Training auf dem Sportplatz, welches sehr gut geklappt hat. Jedem Hund der Mannschaft standen für B und C zusammen 5 Minuten zur Verfügung. Durch die vorherige Absprache und der super Zusammenarbeit des Teams und den Begleitern der deutschen Mannschaft war das Team sogar zu früh fertig und hatte noch 4 Minuten übrig.

Am Dienstag Abend war dann die Auslosung in dem Mannschaftshotel der deutschen Mannschaft. Die Mannschaften der IGP- sowie der Universal-WM sind getrennt eingelaufen und wurden gebührend durch die anwesenden Zuschauer begrüßt.

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Am Mittwoch startete die Universal-WM. Für Manni und Balu hieß es an diesem Tag Unterordnung. Balu ist eine sehr schöne Unterordnung gelaufen und hat sich super präsentiert. Am Ende gab der Richter hierfür 85 Punkte. Manni lief mit Balu die 5. beste Unterordnung unter den 24 an der Universal-WM teilnehmenden Rüden.

Donnerstag ging es dann morgens um 9 Uhr in die Fährte. Da am Mittwoch bereits sehr viele Hunde in der Fährte durchgefallen waren, stieg hier natürlich die Anspannung. Aber Manni konnte sich auf Balu verlassen, der wie immer sehr souverän und sicher die Fährte abgesucht hat. Für diese sehr gute Leistung gab es verdiente 94 Punkte. Das war die drittbeste Fährte bei den Rüden und die viertbeste Fährte aller 40 Universal-Teilnehmer.

Freitag war der Tag der Entscheidung. Morgens um 8:30 Uhr waren die beiden mit dem Schutzdienst dran. Balu zeigte einen tollen Schutzdienst und erhielt bis zum Schicken Teilbewertungen mit SG und V. Leider konnte er beim Schicken den Griff nicht halten und ist raus geflogen. Er stieg aber sofort wieder ein und hat sich dann wahrscheinlich gedacht, dass er den Griff jetzt noch fester halten muss. Daher brauchte Manni leider 3 Hörzeichen bis Balu ab ließ. Der darauf folgende Überfall war wieder in Ordnung und Balu hörte jetzt auch auf das erste Aus-Kommando. Da der zweite Teil doch etwas mehr Punkte gekostet hat, blieben am Ende noch 83 Punkte in C. Somit konnten sich die beiden gesamt 262 Punkte holen und standen damit auf Platz 4 bei den Rüden (punktgleich mit Platz 3).

Die Schau am Freitag Nachmittag war daher wieder ein wichtiges Element zur Entscheidung über Sieg oder Niederlage. Jetzt hieß es alles geben. Balu wurde direkt zu Anfang an zweiter Stelle aufgerufen und konnte diesen Platz souverän halten. Er ist super gelaufen und sicherte sich das V2 auf der Schau der Universal-WM in Spanien. Dieses Ergebnis konnte er somit wiederholen. Auf der Schau der Universal-WM 2019 in England lief er auch V2.

Durch dieses Top-Ergebnis konnten sich Manni und Balu in Spanien den Titel Vize-Weltmeister Universal bei den Rüden holen.

Gemeinsam mit dem Team Germany sicherten sie sich auch wieder in Folge den Titel Mannschafts-Weltmeister Universal und stellten auch den Weltmeister Universal bei den Rüden (Tim Eggert mit Gringo von alten Lindenstumpf) sowie die Weltmeisterin Universal bei den Hündinnen (Andrea Wüstner mit Bonnie von der Villa Riva).
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Eine anstrengende, aufregende und erfolgreiche Woche liegt hinter den beiden. Generell sollte hier noch ein Dankeschön an die Ausrichter dieser beiden Weltmeisterschaften gehen. Es war super organisiert und die Weltmeisterschaft der kurzen Wege. Der Weg zum Stadion dauerte 5 Minuten und zum Fährtentreffpunkt gerade einmal 10 Minuten. Die beiden Sportplätze, auf denen die Weltmeisterschaften statt gefunden haben, lagen direkt nebeneinander, sodass beide Veranstaltungen besucht werden konnten.

Katrin Mattews 

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