Wichtig

 

Durchführungsbestimmungen von Körungen in der Corona Krise

 

Wichtiger Hinweis bzgl. der Zuchtbewertung:

Solange aufgrund behördlicher Verbote ein Vorführen des Hundes auf einer Zuchtschau nicht möglich ist, muss der Nachweis der Zuchtbewertung „gut, sehr gut, vorzüglich“, vergeben durch einen SV-Richter, nicht vor der Körung vorliegen. Bei der Körung muss jedoch eine vorläufige Zuchtbewertung von mindestens „gut“ durch eine Einzelabnahme durch den Körmeister des SV am Tage der Körung vergeben werden. Die Einzelabnahme muss mit der Meldung zur Körung beim Zuchtbuchamt mittels Formular beantragt und von diesem genehmigt werden. Diese vorläufige Zuchtbewertung ist auf 6 Monate begrenzt. Für den Zuchteinsatz sind die Regelung der Corona-Notverordnung des SV zu Ziffer 4.1.1. der Zuchtordnung zu beachten.

 

 RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG

 

1. Allgemeine Regelungen

Während der Körung erfolgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen.

  • Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesverordnung vorgeschriebenen Mindestabstand zu achten.
  • Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5 und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
  • Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Ortsgruppe bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
  • Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
  • Der Körstellenleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der beteiligten Personen.

2. Mund-Nase-Masken sind von den beteiligten Personen bei allen Überprüfungen zu tragen, die in den Punkten 3 bis 8 beschrieben sind.

3. Herantreten an den Hund beim Abholen im Schutzdienst.                                    
Das Abholen nach Einstellung des Angriffs erfolgt kontaktlos nach den Vorgaben der Körordnung. Helfer und HF tragen zwingend eine Mund-Nase-Maske.

4. Identitätskontrolle bei der Abmeldung vom Schutzdienst.                               
Bei der Identitätskontrolle befinden sich der HF mit Hund und der Körmeister oder ein beauftragter Richter auf den zwei kurzen, gegenüberliegenden Seiten eines mindestens 1,50 m langen Tisches. Dadurch ist der Mindestabstand der beteiligten Personen eingehalten. Das Lesegerät liegt in der Mitte des Tisches. Der HF nimmt das Lesegerät und liest den Chip ab. Anschließend legt er das Lesegerät zurück in die Tischmitte und der Körmeister oder der beauftragte Richter liest die angezeigte Nummer ab. Das Lesegerät wird vor und nach dem Gebrauch mit einem Hygienetuch desinfiziert.

5. Das Wiegen des Hundes.                                                                                         
Beim Wiegen achten der Beauftragte und der HF darauf, dass sie die Mindestdistanz beim Gesamtablauf des Wiegevorgangs nicht unterschreiten.

6. Das Messen des Hundes.                                                                                          
Das Messen des Hundes wird vom HF (im Regelfall gemeinsam mit einer zweiten Person aus dem gleichen Haushalt) auf Anweisung des Körmeisters durchgeführt. Körmaß, Bandmaß und Büro- oder Vielzweckklammern liegen auf dem Tisch bereit. Wenn die Größe mit dem Körmaß gemessen worden ist, wird das Körmaß fixiert. Danach wird das Gerät in einer Position auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann, ohne das Körmaß zu berühren. Der Vorgang wird beim Messen der Brusttiefe in gleicher Weise abgewickelt. Anschließend wird mit einem auf dem Tisch bereitliegendem Bandmaß der Brustumfang gemessen. Das genommene Maß wird mit einer Büroklammer oder einer Vielzweckklammer markiert. Danach wird das Bandmaß in einer Position auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann, ohne das Bandmaß zu berühren. Das Körmaß und das Bandmaß werden anschließend desinfiziert. Die beteiligten Personen halten den Mindestabstand ein.

7. Die Zahnkontrolle.                                                                                                
Für die Zahnkontrolle wird der Hund durch den HF in eine ruhige Sitzposition gebracht. Der Körmeister kann unter Einhaltung der Mindestdistanz das Gebiss beurteilen, indem der Hundeführer die Zähne des Hundes freilegt. Der Körmeister hält den Mindestabstand zum Hundeführer ein. Hunde, die sich diesem Procedere widersetzen und kein vollständiges Gebiss erkennbar ist, werden nicht angekört.

8. Die Hodenkontrolle.                                                                                                
Der HF steht vor seinem Hund und hält diesen am ausgestreckten Arm am Halsband fest. Der Körmeister tritt von hinten an den Hund heran und überprüft ebenfalls mit ausgestrecktem Arm die Hoden. Durch diese Positionierung ist der Mindestabstand eingehalten.

Die Landesgruppen Ostwestfalen Lippe und Westfalen sind sich der besonderen Verantwortung und auch der Risiken bei der Durchführung einer solchen Körung mehr als bewusst. Wir erwarten von allen Beteiligten, dass sie sich bedingungslos den aktuell geforderten Regularien unterwerfen und sichern den ausführenden Körorten die entsprechende Unterstützung zu, bei Nichteinhaltung von ihrem Hausrecht Gebrauch machen zu können.

Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur etc., dürfen an der Körung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen Kontakt hatten und seitdem noch keine 14 Tage vergangen sind.

Zuschauer und Begleitpersonen dürfen das Vereinsgelände nur betreten, wenn die Abstandsregelung eingehalten werden kann. Die Anzahl der Zuschauer und Begleitpersonen richtet sich nach der Platzgröße bzw. örtlichen Gegebenheiten. Es ist damit zu rechnen, dass bei erhöhtem Personenaufkommen der Zutritt verweigert wird. Zuschauer und Begleitpersonen dürfen sich dann nur außerhalb des Vereinsgeländes, auf eigene Gefahr in angemessenen Abständen zueinander und zum Geschehen aufhalten und dem Procedere zuschauen.

Mit der Teilnahme verpflichtet sich der Körteilnehmer den Anweisungen des Körstellenleiters und des Körmeisters unbedingt Folge zu leisten und akzeptiert die genannten Durchführungsbestimmungen.

Weiterhin stellt der Körteilnehmer im Vorfeld alle handelnden Personen, die ausführende Orts – und auch die Landesgruppe bzgl. jedweder späterer Ansprüche im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an der Körung frei und nimmt auf eigenes Risiko, in eigener Verantwortung an dieser Veranstaltung teil.

 

Landesgruppen:

LG Ostwestfalen Lippe

LG Westfalen

 

LG Zuchtwarte:

Wilhelm Nordsieck

Norbert Scharschmidt

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